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Burgen und Wohntürme des deutschen Mittelalters
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Burg zu Burghausen: Amtlicher Führer mit englischer Zusammenfassung . Mit einem Vereichnis der Staatsgalerie von Johann Georg Prinz von Hohenzollern. Neufassung
Burg zu Burghausen: Amtlicher Führer
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ADAC Reiseführer Oberbayern
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Die Familie, die Bayern erfand: Das Haus Wittelsbach: Geschichten, Traditionen, Schicksale, Skandale
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Die Wittelsbacher. Ein Jahrtausend in Bildern
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Die Welt der Burgen: Geschichte, Architektur, Kultur
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Vis-à-Vis Deutschland
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Blues über der Burg: Ein Bayern-Krimi
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Ein Bayern-Krimi
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The Art of Swing
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Django Reinhardt
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EST OF JAZZ IN BURGHAUSEN
BEST OF JAZZ IN BURGHAUSEN
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REISEZIELE: LANDSCHAFTEN, ORTE, SEHENSWÜRDIGKEITEN, EVENTS

Burghausen



Die alte Herzogsstadt Burghausen ist die größte Stadt im oberbayerischen Landkreis Altötting. Sie liegt an der Salzach, die hier die Grenze zu Österreich bildet. Mehr als einen Kilometer lang – genau 1051 Meter – thront die mächtige Burganlage über der denkmalgeschützten Alt­stadt von Burghausen. Eingebettet ist die Burg zwischen dem Badesee Wöhrsee und der Salz­ach. Auf der Burg befinden sich Museen und Ausstellungen, entfalten sich Küns­tler­gruppen, werden Konzerte und Schauspiele veranstaltet – in einer traumhaften Kulisse.
Blick von der österreichischen Seite der Salzach

Burghausen wurde im Jahr 1025 als Reichsgut erstmals urkundlich erwähnt. Nach der Teilung Altbayerns auf die beiden Wittelsbacher-Linien gehörte Burghausen ab 1255 zu Niederbayern und wurde zur zweiten Residenz der niederbayerischen Herzöge. 1307 wurde das bereits be­ste­hende Stadtrecht bestätigt und Burghausen erhielt weitere Privilegien.
Das wichtigste Privileg war das durch Kaiser Ludwigs des Bayern 1346 erhaltene Salzmono­pol, wonach das Salz aus Hallein nur auf dem Wasserweg der Salzach nach Bayern verschifft und frühestens in Burghausen auf Wägen umgeladen durfte. Es begann ein politischer und wirtschaftlicher Aufschwung mit einem Höhepunkt im 15. Jahrhundert. Im Jahr 1505 wurde Burghausen eine der vier Regierungsstädte Bayerns und blieb dies bis 1802.
Auf der Salzachbrücke Burghausen-Ach
Das herzogliche Salzmonopol aus dem Jahr 1594 löste das bis dahin geltende bürgerliche Salz­monopol ab und führte zu einen anhaltenden Niedergang der Stadt: Burghausen verlor die Haupteinnahmequellen aus dem Salzhandel und wirtschaftlich drastisch an Bedeutung, einer der Tiefpunkte war im Jahre 1802 der Verlust auch des Hauptstadttitels durch die Re­for­men des bayerischen Ministers Montgelas 1802-1807 und die Einstellung der Flussschifffahrt im gleichen Zeitraum.
Die Altstadt Burghausens überstand die Wirren des Dreißigjährigen Krieges und auch den Zwei­ten Weltkrieg schadensfrei, sie ist bis heute in ihrer städtebaulichen Geschlossenheit weitest­gehend unversehrt erhalten.
Stadtsaal am Stadtplatz
Als sich 1915 die Wacker Werke (chemische Industrie) hier niederließen, bekam Burghausen wieder einen wirtschaftlichen Aufschwung und es wurde die Neustadt gegründet. Heute zählt Burghausen, das zur Gründerzeit nur eine Kleinstadt mit 2.500 Einwohnern war, gut 18.000 Einwohner und ist ein zentraler Standort im "Bayerischen Chemiedreieck“.
BLick auf die Altstadt von der Burg

Die Burg Burghausen hat eine herausragende historische Bedeutung als landesherrliche Burg der bayerischen Wittelsbacher und ihren architektonischen Rang als eines der großartigsten spätmittelalterlichen Befestigungswerke. Das mächtige Bollwerk galt als die stärkste Fes­tung im Lande und verkörperte den Macht- und Repräsentationswillen der bayerischen Herzöge.
Die Burg besteht aus sechs Burghöfen, die sich wie eine Perlenkette aneinanderreihen.
Uhrturm
Der äußerste (6.) Burghof beherbergte vor allem Amts- und Arbeitsstätten, Wohnungen der Be­am­ten und des Burgpersonals. Der wehrhafte Charakter der "Oberen Schanz“ (Bastionen mit drei Brücken) ging durch die Zerstörungen und Veränderungen im 19. Jh. verloren. Hier be­fin­den sich unter anderen der Liebenweinturm, der Uhrturm mit bunter Bemalung und Sonnen­uhr, der Rentmeisterstock und der Öttinger-Torturm.
Hedwigskapelle
Im 5. Burghof ist das Highlight die äußere Schlosskapelle (Hedwigskapelle), der Gärtnerturm, der 1963 zum Aussichtsturm umgestaltet wurde (Blick auf den Wöhrsee).
Im 4. Burghof waren vor allem Verbrecher untergebracht. Aber auch die Getreidevorräte fan­den hier ihren Platz. Hier befindet sich heute der Folterturm mit Museum.
Der 3. Burghof: Besonders markante Sehenswürdigkeiten sind der Büchsenmeisterturm, der im Volksmund auch als "Schwurfinger" bezeichnet wird, und die Pfefferbüchsen, die als Ge­schütz- und Wachtürme genutzt wurden. Das "Alte Zeughaus“ diente als Waffen- und Mu­ni­tions­arsenal mit Getreidespeicher.
Georgstor
Der 2. Burghof ist der Vorhof zur Hauptburg. Hier befindet sich auch der sogenannte Waf­fen­platz, wo im Sommer immer wieder Veranstaltungen und Konzerte stattfinden.
Der 1. Burghof ist das Herzstück der weltlängsten Burg. Im Inneren Schlosshof, der von ho­hem Tuffstein-Mauerwerk umgeben ist, befinden sich u. a. zwei Museen, die Innere Schloss­ka­pelle (Elisabeth-Kapelle) und die Dürnitz.
In der Hauptburg
Diese historische Gewölbehalle wird durch vier Rund­stüt­zen in zwei Schiffe geteilt. Bereits im Mittelalter als Speiseraum verwendet, ist der 2004 wiedereröffnete Raum heute für Veranstal­tun­gen nutzbar, sowohl für Firmenveranstaltungen wie auch für private Feierlichkeiten wie Hochzeiten.
Auf der Treppe zur Altstadt

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Ein fester Bestandteil des Burghausener Kulturleben ist die Internationale Jazzwoche Burg­hausen, die seit 1970 jährlich im Frühjahr stattfindet. Das Festival hat sich als eine der be­kann­testen internationalen Veranstaltungen dieser Art mit hochrangigen nationalen und in­ter­nationalen Gäs­ten etabliert. So traten u. a. Chris Barber, Roy Hargrove, McCoy Tyner und Dave Brubeck in Burghausen auf. Ein fester Bestandteil der Jazzwoche ist auch ein Blueskonzert, bei dem u. a. schon Big Jay McNeely, Gene Conners, John Lee Hooker Jr., Joe Louis Walker oder Angela Brown aufgetreten sind.
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Neben den Hauptkonzerten gibt es ein Zusatzprogramm, wie z. B. die Jazznights in den Lo­ka­len der Altstadt, einen Frühschoppen oder die Sessions im Jazzkeller, bei welchen oft spon­tan an­we­sende Musiker einsteigen. Neben der Jazzwoche wird im Juni eine Summer Jazz Night in der Altstadt veranstaltet.

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