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Heiter bis Tödlich: Alles Klara - 2. Staffel (Folgen 17-32) [4 DVDs + 1 Bonus DVD]
Heiter bis Tödlich: Alles Klara - 2. Staffel
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Vergessene Pfade: Wandern wie zu Goethes Zeiten! 35 außergewöhnliche Touren abseits des Trubels führen Sie in unbekannte Winkel des Harz, dem ... Sie zu jeder Jahreszeit. (Erlebnis Wandern)
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Fachwerkstraßen in Deutschland
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Quedlinburg - Der Stadtführer: Ein Führer durch die Weltkulturerbe-Stadt
Quedlinburg
Ein Führer durch die Weltkulturerbe-Stadt
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Quedlinburg: Kleine Stadtgeschichte
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Kleine Stadtgeschichte
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Die Ottonen: Königsherrschaft ohne Staat.
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Herrinnen der Welt: Kaiserinnen des Hochmittelalters
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Quedlinburg. Aus dem Tagebuch einer Tausendjährigen
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Reise durch den HARZ - Ein Bildband mit 190 Bildern auf 140 Seiten - STÜRTZ Verlag
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Mystische Pfade im Harz: 38 Wanderungen auf den Spuren von Mythen und Sagen
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Wandern für Langschläfer im Harz: 30 erlebnisreiche Halbtagestouren in einem Wanderführer für den Harz. Von der Sösetalsperre bis ins wildromantische Ilsetal - mit Kartenausschnitten zu jeder Tour
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Das Rolandslied. Das älteste französische Epos
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Die großen deutschen Dichter und Schriftsteller
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REISEZIELE: LANDSCHAFTEN, ORTE, SEHENSWÜRDIGKEITEN, EVENTS

Quedlinburg (Harz)


Ferienappartement Harz Casamundo

So kann man auch das eigene Land ken­nenlernen! Fast jeden Abend flimmert eine Krimisendung über unsere Fern­seh­bild­schir­me. Dabei hat jede Stadt ihre Kom­mis­sa­re, die Verbrechen wie Mord oder andere Delikte aufklären. Kam ich durch die Kri­minalkomödie "Der Bulle und das Lan­dei" mit Uwe Ochsenknecht in der Haupt­rol­le auf das ent­zück­en­de Mon­real in der Eifel und bei der Vor­abend­kri­mi­serie "Fuchs und Gans" auf das pitto­res­ke "Bad Urach" [], so lernte ich erst durch die hu­mor­volle Krimiserie "Alles Klara" die beeindruckende Stadt Quedlinburg im Harz kennen.

Quedlinburg (Sachsen-Anhalt), nur etwa 50 km vom Brocken auf der Ostseite des Harzes gelegen, bietet ein "außergewöhnliches Beispiel für eine europäische mittelalterliche Stadt", die aus einem Burgdorf und mehreren Ansiedlungen entstanden ist. Die Stadt kann als ein Musterbeispiel der Entwicklung des Fach­werk­baus schlechthin betrachtet werden. Der riesige Bestand von mehr als 1200 Fachwerk­häu­sern einzigartiger Qualität und aus allen Stil- und Zeitepochen dokumentiert mehr als sechs Jahrhunderte Fachwerkbau.
Schon die Ausmaße des Markt­plat­zes lassen vermuten, dass Qued­lin­burg einmal eine sehr bedeu­tende Stadt gewesen ist. Auch die breite Front des Rathauses weist darauf hin. Im frühen Mittelalter war die Stadt an der Straße der Ro­ma­nik sogar eine der wichtigsten Königs­pfal­zen.
Am 19. April 1945 konnten ame­ri­ka­nische Truppen Quedlinburg fast kampflos einnehmen. Dies ver­hinderte eine Bombardierung und so beschränkten sich die Kriegszer­stö­run­gen auf jene durch Artillerie­feu­er. Obwohl es also kaum nennens­wer­te Kriegs­zerstörungen gab, ge­lang es der DDR nicht, den Verfall der Altstadt zu stoppen. Nur punk­tuell konnten mit der Hilfe erfah­re­ner polnischer Restauratoren eine Reihe von Häusern wiederhergestellt werden. In den 1960er-Jahren plan­ten die Verantwortlichen sogar, die historische Altstadt komplett nie­der­zu­rei­ßen und durch einen zentralen Platz im "sozialistischen" Stil (Plat­ten­bauten!) zu ersetzen. Dieser Wahn scheiterte glücklicherweise am Geldmangel. Erst nach der Wie­der­vereinigung (1990) wurden damit begonnen, Fach­werk­bau­wer­ke zielstrebig zu restaurieren.
Seit 1994 steht nun Qued­lin­burgs architektonisches Erbe auf der UNESCO-Liste des Welt­kul­tur­er­bes und macht die Stadt, des­sen histo­risch bebauter Stadt­kern sich über mehr als 90 ha erstreckt, zum größten Flächen­denk­mal in Deutschland.
Das Rathaus

Mathilde von Quedlinburg (955-999) war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Stadt. Die Tochter von Kaiser Otto I. und dessen zweiter Frau Adelheid von Hochburgund löste be­reits im Alter von elf Jahren ihre Großmutter Mathilde als Äbtissin des Damenstifts zu Qued­linburg ab und übernahm dessen Führung. Im Kloster waren adelige Frauen untergebracht, die entweder darauf warteten, verheiratet zu werden oder als Witwen ihren Lebensabend im Stift verbrachten. Mathilde gehörte zum engsten Beraterkreis um Otto II. und Otto III. und erlangte reiche Schen­kun­gen für ihre Abtei. Auf dem Quedlinburger Burgberg sorgte sie für einen Neubau der Stifts­kirche, der 1021 im Beisein Kaiser Heinrichs II. geweiht wurde.


Quedlinburg - Fachwerkstadt und Weltkulturerbe
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Sie zeichnete sich durch Klugheit und Staatsdiplomatie aus, die zugunsten ottonischer Fami­lien­politik genutzt wurde. 994 stattete Otto III. das freiweltliche Damenstift Quedlinburg mit um­fas­senden Markt-, Münz- und Zollprivilegien aus und schuf damit wesentliche ökonomische Vo­raus­setzungen für den Weg des Ortes Quedlinburg zur Stadt. Von Quedlinburg aus re­gier­te Mathilde ab Ende 997 auch das Reich, welches ihr Neffe Kaiser Otto III. ihr zur Herr­schaft anvertraut hatte, solange er in Italien weilte. Im Februar 999 starb Mathilde in Qued­lin­burg. Die Äbtissin Mathilde gehört zu den bedeutendsten Frauen des 10. Jahrhunderts. Bis heute kann man überall in der Stadt ihre Spuren finden. 
Schlossberg mit Stiftskirche St. Servatii und Stiftsgebäuden

In seltener Geschlossenheit kann man in Quedlinburg wie in einem Lehrbuch alle Epochen des Fachwerkbaus verfolgen []. Dieser Einzigartigkeit verdankt die Stadt die bereits erwähnte An­erkennung als Weltkulturerbe der UNESCO. Mit einem Haus in der Ständerbauweise aus den Jahren um 1350 verfügt Quedlinburg über eines der ältesten Fachwerkhäuser Deutsch­lands. Um sich ein Bild dieser Vielfalt zu machen, ist es interessant, einen Blick auf die Liste der Kulturdenkmale Quedlinburgs [] zu werfen.

Eine Rolandfigur ist ein Standbild eines Ritters mit gezo­ge­nem Schwert (Richtschwert). Die Rolandfigur galt als Sinn­bild der Eigenständigkeit einer Stadt mit Marktrecht und eigener Ge­richtsbarkeit und damit der Freiheit. Rolandstatuen sind vor allem in nord- und ostdeutschen Städten häufiger zu fin­den und stehen auf Marktplätzen oder vor Rathäusern. Die Rolande, die "steinernen Riesen" haben seit Jahrhunderten Historiker, Rechtshistoriker, Philologen und Heimatforscher zu unterschiedlichen Hypothesen bewegt. Es gibt ver­schie­dene Ansichten über ihren Ursprung und Deutung. Eindeutig ist nur die Herleitung des Namens "Roland" von dem sa­gen­haften Paladin Karls des Großen, der durch das fran­zö­sische "Chanson de Roland" Ruhm erlangte. Weniger weiß man über die möglichen Hintergründe der Aufstellung jener Statuen.
Der Quedlinburger Roland ist eine 2,75 Meter hohe Ro­land­statue aus Buntsandstein, die in Quedlinburg steht. Der Schöpfer der Statue ist unbekannt. Der Quedlinburger Ro­land ist der kleinste und neben den Rolanden von Bremen und Halberstadt eine der ältesten erhaltenen Rolandfiguren. Er befindet sich auf dem Marktplatz an der südwestlichen Ecke des Rathauses der Stadt.

Zu den bedeutenden Persönlichkeiten der Stadt gehört Friedrich Gottlieb Klopstock. Er gilt als Begründer der Erlebnisdichtung und des deutschen Irrationalismus sowie als ein Vater des deutschen Nationalstaatsgedankens. Klopstock wurde in Quedlinburg geboren und blieb zeit seines Lebens mit seiner Geburtsstadt eng verbunden. Das Geburtshaus Klopstocks in Qued­lin­burg wurde etwa um 1560 erbaut, in der Blüte des niedersächsischen Fachwerkstils.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Quedlinburgs sind: die Marktkirche, das Rathaus mit Festsaal [], die St. Nikolaikirche, die Stiftskirche, das Schloss der Äbtissinnen (Regio­nal­mu­seum), das Klopstock-Geburtshaus [], die Lyonel-Feininger-Galerie, das Fachwerkmuseum, das Glasmuseum in der Word.

Teufelsmauer - Der Hamburger Wappen
Nicht weniger interessant ist auch die unmittelbare Umgebung Quedlinburgs. Ein lohnenswerter Ausflug ist, nur um einen zu nennen, jener zur sogenannten Teufelsmauer ganz in der Nähe der Stadt. Die sagenumwobene Teufelsmauer ist eine aus harten Sandsteinen der oberen Kreide be­ste­henden Felsformation im nördlichen Harzvorland.

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