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Türkei verstehen: Von Atatürk bis Erdogan
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Der Wolfsjunge
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Das Dschungelbuch 1 & 2
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La Selva Bio PROSECCO DOC
La Selva
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Elfenbeinkrieg
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Reise durch CHILE - Ein Bildband mit über 230 Bildern
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Gotthardbahn: Basistunnel und Bergstrecke
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Mit 40 Banknoten um die Welt: Eine spannende Reise durch die faszinierende Welt der Geldscheine
Mit 40 Banknoten
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Recht des geistigen Eigentums: Patente, Marken, Urheberrecht, Design
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Dem Himmel nah... . Von Gipfelkreuzen und Gipfelsprüchen.
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Von Gipfelkreuzen
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New England A Photographic Tour by Carol M. Highsmith
New England
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by Carol M. Highsmith
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Der Unfreihandel: Die heimliche Herrschaft von Konzernen und Kanzleien
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Abnehmen mit Obeldicks und OptimiX: Der Ratgeber für Eltern übergewichtiger Kinder
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Gebrauchsanweisung für China
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Western-Feeling (Wandkalender 2017
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Religionsfreiheit: Schweizerische Perspektiven
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Der christlich-islamische Dialog der Azhar-Universität
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Flaschenpostgeschichten: Von Menschen, ihren Briefen und der Ostsee
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Das Elektroauto: Mobilität im Umbruch
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Der Luchs: Die Rückkehr der Pinselohren
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Gebrauchsanweisung für die USA
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Vis-à-Vis New York
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Giftschlangen: Alle Arten der Welt in ihren Lebensräumen
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Phuket auf eigene Faust entdecken
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BEACHTENSWERTE NACHRICHTEN AUS ALLER WELT
Auf dieser Webseite, die keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, und ihren Schwerpunkt nicht in der Politik sieht, werden von Zeit zu Zeit interessante, überraschende, ku­rio­se bis skur­rile Ereignisse aufgeführt, über die in der Weltpresse berichtet wird.
 29. April 2017
Die Türkei blockiert Wikipedia
In der Türkei ist der Zugang zum Online-Lexikon Wikipedia blockiert worden. Nach Angaben der Gruppe Turkey Blocks, die Internetzensur in der Türkei überwacht, wird Wikipedia „Terror­pro­pa­gan­da“ vorgeworfen. Türkische Internet-Anbieter wurden in einer „vorläufigen administrativen Verfügung“, die ohne Gerichtsbeschluss erlassen werden kann, zur Sperrung gezwungen. Ein Ge­richt muss die Verfügung aber in den nächsten Tagen prüfen. Internetnutzer in Istanbul kön­nen seit Samstag früh sämtliche Sprachversionen von Wikipedia nicht mehr erreichen. Dies kann man nur noch mit Hilfe technischer Mittel wie VPN schaffen, was für unerfahrene Benutzer nicht leicht ist. Solche Verfügungen sind in der Türkei nicht neu: Im Herbst vergangenen Jahres hatte das Land unter anderem den Zugang zu Clouddiensten, Whatsapp und Twitter blockiert.
 7. April 2017
Mädchen lebte mit Affen im Dschungel
Im Katarniaghat-Wildschutzgebiet im Norden Indiens (Provinz Uttar Pradesh) wurde von Wald­ar­beitern in einem Wald ein Mädchen gefunden, das dort vermutlich jahrelang allein mit einer Hor­de Affen zusammenlebte. Das etwa 10 - 12 Jahre alte Kind verhielt sich wie ein Tier, ging auf allen Vieren und nahm Essen vom Boden auf. Die Waldarbeiter alarmierten die Polizei, weil sie bei einem Rettungsversuch von den Affen angegriffen wurden. Auch die Polizisten hatten Mühe mit den Affen, von denen sie ebenfalls angegriffen wurden. Erst zu einem späteren Zeitpunkt fand ein Polizist das Mädchen im Wald und konnte es mitnehmen. Es dauerte einige Zeit, bis das Mädchen anfing, normal zu laufen. Es war nicht in der Lage zu sprechen, schien aber zu ver­stehen, was man ihm sagte. Das Mädchen soll vom Krankenhaus in ein Kinderheim gebracht werden, bis seine Identität geklärt ist.
 21. März 2017
Gesichtsscanner in chinesischen WCs
Erst seit 2007, einem Jahr vor den Olympischen Spielen in Peking, hängen in manchen öf­fent­li­chen Pekinger Toiletten (kostenlose) Klopapierrollen: Es sollte ein "Willkommen an die Olym­pia­gäste" sein. In der Zeit davor war es üblich, dass die Pekinger Bürger und die Touristen ihr ei­ge­nes Pa­pier bei sich trugen. Aber mit dem Klopapier in den öffentlichen Toiletten begann auch der Toi­let­tenpapierdiebstahl. Manche der Toilettenbesucher rollten das Toilettenpapier meterweise ab und packten die Beute dann in eine mitgebrachte Tasche. Jetzt entschied die Pekinger Stadtver­wal­tung, im Vorraum von sechs Mustertoiletten automatische Toilettenpapierspender zu in­stal­lie­ren, die mit einem Gesichts-Scanner gekoppelt sind. Wer Klopapier nehmen will, der muss vor eine Kamera sein Gesicht einscannen lassen. Erst dann erhält er genau 60 Zentimeter zugeteilt. Für die nächsten neun Minuten ist der Spender dann gesperrt.
 3. März 2017
Bald nur noch Öko-Prosecco?
Glyphosat ist der weltweit am häufigsten eingesetzte Unkrautvernichter. Doch aus verschiedenen Studien kam der Verdacht auf, dass das Mittel krebserregend sein könnte. 2016 kam zwar ein Fach­gremium zu dem Ergebnis: "Glyphosat ist nicht krebserregend", was die EU-Kom­mis­sion da­zu veranlasste, die Zulassung des Pestizides in Europa um bis zu 18 Monate zu verlängern, aber Zwei­fel und Un­ge­wissheit bleiben. Viele Konsumenten sind besorgt. Das Konsortium der DOC Prosecco packten jetzt den Stier bei den Hörnern und entschied kurzerhand, die Anwendung der Pflan­zen­schutz­mittel Glyphosat, Folpet und Mancozeb im Anbaugebiet des Prosecco zu unter­sa­gen. Diese Mittel sind zwar noch erlaubt, bereiten jedoch Anwohnern und Konsumenten Sorgen. Wer den neuen Richtlinien nicht folgt, dem wird die Zertifizierung als Prosecco DOC versagt. Die DOC Prosecco ist die erste geschützte Herkunftsbezeichnung Italiens, die auf eine nachhaltige Produktion setzt.
 22. Januar 2017
China verbietet Elfenbeinschnitzereien
China hat ein Verbot der Bearbeitung und des Handels von Elfenbein bis Ende 2017 an­ge­kün­digt. Ein Verbot, das – so haben es verschiedene Umweltorganisationen, darunter der WWF, kom­mentiert – eine "historische Entscheidung" für die Zukunft der Elefanten bedeutet. Die Ent­schei­dung wurde auch getroffen infolge einer Resolution des CITES ("Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora" / deutsch: "Übereinkommen über den in­ternationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen") in Südafrika im ver­gangenen Oktober. China war bisher der größte Abnehmer für Elfenbein. Etwa 70% des weltweit gehandelten Elfenbeins geht ins Reich der Mitte.
 2. Januar 2017
Alle Jahre wieder: Großbrand in Valparaiso (Chile)
Ein Großbrand wütet in der Küstenstadt Valparaiso (deutsch: Tal des Paradieses). Mehr als hun­dert Häuser und 50 Hektar Wald wurden zerstört. Das Feuer war auf einem "Cerro" (Hügel) süd­lich des Stadtzentrums ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte schließlich das Feuer unter Kontrolle bringen. Bereits im April 2014 wurde die Hafenstadt bei einem Großbrand teilweise zerstört. Durch die mehrere Tage lodernde Feuersbrunst in der Stadt wurden damals etwa 2500 Häuser zerstört, mindestens 15 Menschen starben in den Flammen. Es war der größte Stadtbrand in der Geschichte Chiles. Nicht ganz ein Jahr danach stiegen in den Bergen hinter Valparaíso erneut dichte Rauchschwaden auf. 565 Hektar Wald waren betroffen. Aber auch im Februar 2013 wurde die Stadt von einem Brand heimgesucht, etwa 100 Häuser wurden zerstört.
 11. Dezember 2016
Erster regulärer Zug durch den Gotthard-Basistunnel
Der 11. Dezember ist ein besonderer Tag für die Schweiz: Die feierliche Eröffnung des Gotthard-Basistunnels, welcher mit 57 Kilometern der längste Tunnel der Welt ist, liegt zwar schon einige Monate zurück, aber am heutigen Sonntag fuhr der erste reguläre Zug. Nach 17 Jahren Bauzeit wurde der Tunnel in den regulären Fahrplan aufgenommen. Um 4:54 Uhr startete der erste reguläre Passagierzug durch den neuen Gotthard-Tunnel in Richtung Tessin. Die Reisezeit auf der Nord-Süd-Achse verkürzt sich mit dem Gotthard-Basistunnel um 30 Minuten.
 30. November 2016
Neue Pfundscheine empören Tierfreunde
Seit etwas mehr als zwei Monate ist in Großbritannien ein neuer Fünf-Pfund-Schein aus Kunststoff im Umlauf. Er soll sauberer, sicherer und haltbarer als herkömmliches Papiergeld sein. Alle zu­frie­den? Von wegen! Der Kunststoff, aus dem die neuen Scheine bestehen, enthält, so die Bank of England, "eine Spur von Talg", also tierische Fette. Prompt protestierten Vegetarier, Veganer und Tierfreunde. Sie fordern die Bank of England auf, die frisch gedruckten Fünf-Pfund-Noten wieder aus dem Verkehr zu ziehen.
 28. September 2016
Island wehrt sich gegen Copyright auf Landesnamen
Die britische Supermarktkette Iceland hatte sich ihren Namen 2014 beim Amt der Europäischen Union für Geistiges Eigentum eintragen lassen. So kam es dazu, dass isländischen Firmen, die das Wort "Iceland" in ihrem Markennamen verwendeten, um auf ihre Herkunft aufmerksam zu machen, von der britischen Firma mit rechtlichen Konsequenzen gedroht wurde, falls sie das Wort "Iceland“ nicht sofort wieder aus ihrem Markennamen streichen ließen. Die isländische Re­gierung will sich das nicht gefallen lassen und will seinerseits rechtlich gegen Iceland vorgehen. Konkret soll beim EU-Amt ein Antrag auf Löschung der Markenrechte eingebracht werden.
 30. August 2016
Axt-Attacken auf Gipfelkreuze
Gipfelkreuze haben in den Alpen Tradition. Sie sind ein christliches Symbol. Doch sie werden von Bergsteigern kaum als religiöse Symbole durch eine religiöse Handlung verehrt. Sie sind viel­mehr das Zeichen, dass der Berg bezwungen ist, dass man es geschafft hat. Reinhold Messner hält Gipfelkreuze für einen Humbug! Weil ­ so Messner ­ "Die Gipfel leer sein und nicht für irgend­ei­ne Religion missbraucht werden sollten." Doch wird der berühmte Bergsteiger wohl kaum für die seltsamen Anschläge auf Gipfelkreuze verantwortlich sein, die sich in den bayerischen Bergen häufen. Im Tölzer Land scheint kein Gipfelkreuz mehr sicher zu sein. Bereits zum dritten Mal seit Pfingsten wurde ein Gipfelkreuz derart beschädigt, dass es gefällt werden musste. Der erste Fall ereignete sich auf der Dudl-Alm im Längental, der nächste auf dem Prinzkopf und der bisher letzte am Scharfreiter im Vorkarwendel. Die Polizei ist bislang ratlos.
 13. August 2016
Burkini in Cannes verboten
Ein Burkini (aus Burka + Bikini) ist ein zweiteiliger Schwimmanzug, der von islamischen Frauen getragen wird. Er hat eine integrierte Kopfbedeckung und erfüllt daher die Anforderungen des Hidschab. In der Vergangenheit badeten viele Musliminnen in öffentlichen Badeeinrichtungen (Strandbad) entweder völlig bekleidet oder gar nicht. Während das Tragen einer Burka in Frank­reich schon seit fünf Jahren verboten ist, ging jetzt die Stadt Cannes noch einen Schritt weiter: Auch Burkinis sind ab sofort verboten. Die Verordnung ist vorsichtig formuliert: "Jede Strand­be­klei­dung, die ganz offensichtlich eine Religionszugehörigkeit demonstriert, wird verboten." Ein Gericht im südfranzösischen Nizza hat das bereits am 28. Juli verhängte Verbot bestätigt. Dem Beispiel ist inzwischen auch die Gemeinde Villeneuve-Loubet gefolgt. Unnötig zu sagen, dass es Kritiken hagelte.
 29. Juli 2016
Getty Images auf eine Milliarde US-Dollar verklagt
Getty Images ist eine amerikanische Bildagentur, die über ein Archiv von über 80 Millionen Bil­dern und Illustrationen verfügt. Das Unternehmen beschuldigte die Fotografin Carol M. Highsmith, Fotos aus dem Portfolio von Getty Images auf ihrer Webseite zu verwenden. Ohne Lizenz. Es handelt sich paradoxerweise um Fotos von Carol M. Highsmith selbst. Insgesamt geht es um 18.755 Fotos, die Frau Highsmith gemacht hat, und – hier wird es interessant – dem Library of Congress vermacht und damit unter "Public Domain" gestellt hat, also der Allgemeinheit zur frei­en Verfügung über­geben hat. Getty Images hat sich offensichtlich diese frei verfügbaren Fotos einverleibt und verlangt für die Nutzung dieser Public-Domain-Fotos (unerlaubte) Gebühren. Frau Highsmith hat daraufhin Getty Images verklagt und zwar auf eine Milliarde US-Dollar.
 9. Juli 2016
Uruguay bezwingt Tabakkonzern
2006 wurden in Uruguay die Tabakgesetze verschärft. In Restaurants und vielen anderen Ge­bäu­den darf nicht geraucht werden. Es gilt ein Werbeverbot und jede Marke darf nur noch in einer Variante vertrieben werden – ein Nebeneinander von Varianten wie "Filter", "Gold" oder "Light" ist nicht mehr erlaubt. Die Packungen müssen mit großen, drastischen Warnhinweisen versehen werden. Gegen diese Bestimmungen klagte Philip Morris (dem unter anderem die Zigaret­ten­mar­ke Marlboro gehört) auf Basis des bilateralen Investitionsschutzabkommens zwischen Uru­guay und der Schweiz vor einem ICSID-Schiedsgericht. Die Klage wurde am 19. Februar 2010 ein­ge­reicht. Der Tabakkonzern forderte von Uruguay 25.000.000 US-Dollar. Jetzt gab das Schieds­gericht Uruguay recht und wies die Klage endgültig ab. Es legte fest, dass der Konzern der uru­guayi­schen Regierung sieben Millionen US-Dollar für die Anwaltskosten in dem Prozess erstatten muss.
 2. Juli 2016
Chile verbietet "Happy Meal" und "Kinderüberraschung"
In Chile ist ein strenges Gesetz zum Schutz von Kindern vor ungesunder Nahrung in Kraft ge­tre­ten. Es verbietet Herstellern, Kindern durch die Beigabe von Spielzeug den Konsum un­ge­sun­der Speisen schmackhaft zu machen, Damit ist "El Huevo Sorpresa Kinder" verboten. Auch die "Hap­py-Meal"-Angebote ("Cajita Feliz") von McDonald's, bei denen Fast Food mit Spielzeug kombiniert ist, sind demnach verboten. Nach der neuen Regelung gelten außerdem in Chile als gesund­heits­schäd­lich Lebensmittel, die pro 100 Gramm mehr als 400 Milligramm Salz, 4 Gramm gesättigter Fette, 275 Kalorien oder 10 Gramm Zucker beinhalten. Wenn man bedenkt, dass nach offiziellen Angaben jedes zweite Kind in Chile übergewichtig ist, ist das nur verständlich.
 25. Juni 2016
Chinesische Kredithaie erpressen Studentinnen mit ihren Nacktfotos
Zwielichtige chinesische Geldverleiher haben ein widerwärtiges Geschäftsmodell erfunden, um Kreditnehmerinnen zur Rückzahlung zu zwingen. Bei einer Studentin – es soll nicht die Einzige gewesen sein – hatten sich die Schulden wegen Wucherzinsen von 30 Prozent pro Woche auf umgerechnet 1350 Euro angehäuft. So schrieben die Gläubiger ihr, sie solle Nacktbilder von sich anfertigen und ihnen zuschicken. Das Mädchen solle auf den Bildern nicht nur unbekleidet sein, sondern auch ihren Personalausweis deutlich sichtbar in die Kamera zeigen. Im Falle einer nicht fristgerechten Rückzahlung des Kredits wurde gedroht, dass das Bild zunächst an ihre Eltern geschickt und dann ins Internet gestellt werde.
 11. Juni 2016
US-Rancher fängt Fahrraddieb mit Lasso
John Wayne hätte es nicht besser machen können. Auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Eagle Point (Oregon) spielte sich eine Szene ab, die an einen Western denken lässt. Als laute Rufe plötzlich die Menschen aufschreckten: "Er stiehlt mein Rad, er stiehlt mein Rad", schritt der 28-jährige Rancher und ehemaliger Rodeoreiter Robert Borba prompt zur Tat. Er sprang auf sein Pferd und verfolgte einen Mann, der erst auf dem Rad, dann zu Fuß flüchtete. Mit einem ge­konn­ten Lassowurf brachte er den Tatverdächtigen zu Fall. Borba erwarb sich dadurch den Spitz­na­men "John Wayne von Südoregon".
  25. Mai 2016
Handschlagpflicht auch für Muslime
Zwei Brüder (jeweils 14 und 15 Jahre alt) aus einer strenggläubigen muslimischen Familie hatten sich geweigert, ihrer Lehrerin an einer Schule in Therwil (Schweiz / Kanton Basel-Land) die Hand zu geben, weil der Islam ihnen körperlichen Kontakt zu Frauen außerhalb der Familie angeblich verbiete. Daraufhin hatten sie vorübergehend eine Ausnahmegenehmigung bekommen. Diese wurde jetzt von der Schulbehörde des Kantons mit der Begründung aufgehoben, dass die Gleich­stellung von Mann und Frau sowie die Integration von Ausländern einen höheren Stellenwert als die individuelle Religionsfreiheit habe. Im Schweizer Kanton Basel-Landschaft darf also künftig kein Schüler mehr den Handschlag mit einer Lehrerin verweigern. Bei Missachtung drohen künftig Sanktionen. Den Eltern droht eine Strafe von 4500 Euro und über die Schüler können Diszi­pli­nar­maßnahmen verhängt werden – bis hin zum Schulausschluss.
  23. Mai 2016
Papst umarmt Großimam Ahmed Mohammed al-Tayyeb
Papst Franziskus und der ägyptische Großimam Ahmed Mohammed al-Tayyeb haben ein neues Kapitel im Dialog der Religionen aufgeschlagen. Der Papst und der führende Imam der wich­tig­sten Hochschule des sunnitischen Islam, der Al-Azhar-Universität aus Kairo, trafen sich erstmals zu einem persönlichen Gespräch im Vatikan. Nach dem Abbruch der Beziehungen zwischen dem Vatikan und der der Al-Azhar-Universität gilt das Treffen als bedeutender Schritt der Annäh­e­rung. Der Heilige Stuhls sprach von einer "sehr herzlichen" Atmosphäre. Beide Seiten betonten die Wichtigkeit des Treffens für die Beziehungen zwischen katholischer Kirche und dem Islam. Eine Umarmung zwischen den Beiden am Ende des Treffens unterstrich den Charakter einer Aussöhnung.
  6. Mai 2016
Bald Fernsehprogramme bei Youtube?
Auf YouTube (das zum Konzern Google gehört) sollen bald nicht nur Videos, sondern auch die regulären Programme von Fernsehsendern zu sehen sein. Das berichtete die Finanz­nach­richten­agen­tur Bloomberg. Es soll in den USA Gespräche mit wichtigen TV-Konzernen zu diesem Zweck geben. Ob auch mit europäischen Medienkonzernen verhandelt wird, ist bisher nicht bekannt.
  21. April 2016
Die älteste Flaschenpost der Welt
Eine Flaschenpost, die von der deutschen pensionierten Postbeamtin Marianne Winkler vor einem Jahr am Strand von Amrum gefunden wurde, ist jetzt offiziell vom Guinness Book of Records als die älteste Flaschenpost der Welt anerkannt worden. Freigesetzt in der Nordsee am 30. No­vem­ber 1906 von der Marine Biological Association (Großbritannien), war die Flaschenpost 108 Jahre und 138 Tage im Meer unterwegs, bevor sie 2015 von Frau Winkler gefunden wurde. Als Finder­lohn wurde damals ein Shilling versprochen. Ordnungsgemäß brachte die Rentnerin die Karte zurück und die MBA hielt ihr Versprechen und sandte ihr einen Shilling zu.
  23. März 2016
Norwegen will Benzin- und Dieselautos verbieten
Norwegen will als erstes Land der Welt Benzin-und Dieselautos verbieten. Bereits ab dem Jahr 2025 sollen alle Neuwagen im Land Elektroautos sein. Um eine Klimaneutralität des Straßen­ver­kehrs bis 2050 zu erreichen, fordert das skandinawische Land im "National Transit Plan" eine radikale Umstellung für Fahrzeuge im Straßenverkehr. Verbrennungsmotoren jeglicher Art wer­den demnach von den Straßen verbannt. Es wird ein Verkaufsverbot geben für Neuwagen mit herkömmlichen Motoren. Parallel dazu will Norwegen eine knappe Milliarde Euro in Rad-Au­to­bah­nen investieren. Das Parlament muss dem Vorhaben erst zustimmen. Ausnahmen soll es nur für Nutzfahrzeuge geben.
  11. März 2016
Luchs getötet im Bayerischen Wald
Immer wieder werden im Bayerischen Wald Luchse getötet, Tiere, die unter strengen Schutz ste­hen. Nach der wiederholten Tötung eines Luchses im Bayerischen Wald wurde vom Umwelt­mi­nis­te­rium eine hohe Belohnung (10.000 Euro) zur Ergreifung des Täters ausgesetzt, denn – so äu­ßerte Umweltministerin Ulrike Scharf – "Die illegale Tötung streng geschützter Arten muss kon­se­quent verfolgt und bestraft werden." Der Luchs, der bei Schönberg (Lkr. Freyung-Grafenau) tot im Straßengraben aufgefunden wurde, ist offenbar nicht durch einen Unfall gestorben, wahr­schein­lich wurde er erdrosselt. Die Polizeiinspektion Grafenau ermittelt wegen Jagdwilderei, einem Verstoß gegen das Bundesjagdgesetz und einem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.
  2. März 2016
Tödliches Selfie
Dummheit ist eine häufige Todesursache. Beispielsweise kann die Jagd nach Likes in den Tod führen. Nur um zwei Beispiele zu nennen: Den Versuch, sich selbst beim Fahren zu fotografieren, bezahlte ein junger Puertoricaner mit dem Leben, als er die Kontrolle über sein Motorrad verlor; eine junge Russin stürzte bei einem Selfie-Versuch von einer Eisenbahnbrücke zehn Meter in den Tod, weil sie sich an eine Stromleitung festhalten wollte. In den USA ist auch der einfache Zu­gang zu Waffen eine Gefahrenquelle. Wenn dann die zwei Gefahrenquellen zusammenkommen, dann kommt es zu einem tragischen Fall wie in Houston (Texas). Dort hat sich ein Teenager bei einem Selfie versehentlich selbst erschossen. Ein Selbstporträt, das er mit seinem Leben be­zahl­te. Der Junge dachte, die Waffe sei nicht geladen – und schoss sich in den Hals.
  10. Februar 2016
US-Amerikanerin wollte ihren Friseur erschießen
Die 29-jährige Adrian Blanche Swain, Kundin eines Friseursalons in San Diego (Kalifornien), war mit dem Ergebnis des Haarschnitts derart unzufrieden, dass sie empört den Salon verließ und kurz darauf mit einer Pistole zurückkehrte. Drei Mal zielte sie mit der geladenen Waffe auf den Friseur, drei Mal drückte sie ab. Glücklicherweise für den Friseur versagte die Waffe aber jedes Mal. Schließlich konn­te der Friseur zusammen mit einem anderen Kunden die Frau schließ­lich überwältigen und festhalten, bis die Polizei eintraf. Ihr droht nun ein Verfahren wegen ver­suchten Mordes.
  23. Januar 2016
US-Ostküste im Schnee versunken
Die Ostküste der USA wurde schwer vom Winterwetter getroffen. Der Sturm "Jonas",
Spitzname "Snowzilla", tobte von Florida bis zu den Me­tropolen im Norden. Der "Blizzard" (Schneesturm) war einer der schwer­sten seit Jahren. Er legte das öffentliche Leben komplett lahm. Mindestens 19 Menschen sind bereits ge­storben. Am schlimmsten traf der Schneesturm Wa­shing­ton und die Millionenstadt New York. Dort standen alle Räder still. Zwei Tage lang dauerte der Schnee­sturm, der bereits jetzt zu den fünf stärksten in der dokumentierten US-Geschichte zählt.
  19. Januar 2016
Schlangeninvasion auf Argentiniens Stränden
Infolge der schweren Überschwemmungen, die es im vergangenen Monat im Nordosten Argen­ti­niens gab, wurden zahlreiche Giftschlangen an die Ufer des Río de la Plata bei Buenos Aires und Quilmes, einer Stadt im Süden der Hauptstadt, angeschwemmt. Die Tiere wurden auf Wasser­hyazinthen transportiert, Wasserpflanzen, die im Wasser treibende Inseln bilden. Deshalb wurden am Montag die betroffenen Strände vorsorglich von den Autoritäten gesperrt. Bereits am Wo­chen­en­de waren aus demselben Grund Strände am Fluss Parana in der 1,3-Millionen-Ein­woh­ner-Stadt Rosario gesperrt worden.
  4. Januar 2016
Barbusige Mädchen in Thailand festgenommen
Eine 25-jährige Österreicherin und eine 20-jährige Amerikanerin wurden am Wochenende in Phuket (Thai­land) vorübergehend festgenommen, weil sie mit nack­tem Ober­körper in einem Auto durch Phuket fuhren. Sie lehnten sich dabei aus dem Fenster und reich­ten einander über das Au­todach eine Flasche und schütteten sich dessen Inhalt über den nack­ten Oberkörper. Das Video der frei­zü­gi­gen Autofahrt kur­sierte im Internet. Sie mussten ein Bußgeld von 500 Baht (etwa 123 Euro) bezahlen.
NACHRICHTEN 2015