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Ernst Fuchs: Zeichnungen und Graphik aus der frühen Schaffensperiode 1942 - 1959
Ernst Fuchs:
Zeichnungen und Grafiken

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Ernst Fuchs, das Einhorn zwischen den Brüsten der Sphinx
Ernst Fuchs, das Einhorn zwischen den Brüsten
der Sphinx

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Der Garten der Gärten
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Wien Stadt der Museen: Von der Albertina bis zum Zoom
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REISEZIELE: LANDSCHAFTEN, ORTE, EVENTS

Ernst-Fuchs-Museum in Wien

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Kunstinteressierte, die nach Wien fahren, sollten sich unbedingt nach Hütteldorf begeben, um die ehemalige Otto-Wagner-Villa und heutige Ernst-Fuchs-Villa zu bewundern, ein un­ge­wöhn­li­cher, auf einem Hang errichteter Bau, der mit seiner stattlichen Freitreppe die Aufmerksamkeit der Vorbeifahrenden auf sich zieht.
Ernst Fuchs (* am 13. Februar 1930 in Wien, gestorben am 9. No­vem­ber 2015 ebenda) ist ein sehr berühmter, teils umstrittener öster­rei­chi­scher Grafiker, Ma­ler, Architekt und Kom­po­nist. Er gilt als einer der Gründer der Wie­ner Schule des Phan­tas­ti­schen Realismus. Der Künstler begann seine malerische Karriere in der österreichischen Hauptstadt der Nach­kriegs­zeit. Er wurde be­reits im Alter von 15 Jahren in die Akademie der Bildenden Künste in Wien aufgenommen. Von 1950-1962 lebte Ernst Fuchs in Paris, wo er unter dem Einfluss der flämischen Miniaturmalerei eine Reihe von iko­no­gra­phi­schen Arbeiten malte. Werke von Fuchs waren seit den 1980er Jahren auf Ausstellungen in Öster­reich, Deutschland, Ita­lien, Japan, Russland und weiteren Ländern zu sehen. Unter vie­len anderen haben die Euro­päische Kul­tur­stiftung Berlin und das US-ame­ri­ka­nische Museum of Eu­ro­pean Art Arbeiten des Künst­lers in ihren Sammlungen.
Das heute als "Fuchs-Villa" bekannte Ar­chi­tek­turdenkmal an der Hüttel­berg­straße im XIV. Wiener Bezirk am Rande des Wienerwaldes ist eine von 1886 bis 1888 nach Plänen des be­rühm­ten Jugendstilarchitekten Otto Wagner errichtete Ville. In den 1960er Jahren war die prächtige Villa vom Verfall bedroht und sollte so­gar demoliert werden. Ernst Fuchs, der in den 1970er Jahren schon längst zu einem er­folgreichen Künstler avanciert war, ist es zu ver­dan­ken, dass dies nicht geschah. 1972 erwarb er die Otto-Wagner-Villa und mach­te sie in Form eines Privatmuseums auch der Öffentlichkeit zugänglich. Vieles an der Villa wurde im Sinne Otto Wagners saniert und restauriert, an­deres nach Entwürfen von Ernst Fuchs selbst gestaltet. Man erzählt, dass Ernst Fuchs bereits als Kind seiner Mutter gesagt habe: "Mama, wenn ich einmal groß bin, kaufe ich dir dieses Haus".
Die Villa diente Ernst Fuchs früher auch als Atelier und Wohnsitz. Anlässlich des 100. Geburtstag der Villa Wagner im Jahr 1988 und der Eröffnung der Villa als Privatmuseum zog der Künstler an die Côte d'Azur. Heute lebt und arbeitet er vor­wiegend im Fürstentum Monaco. In der absolut sehenswerten Villa zeigt der Meister des Phan­tastischen Rea­lis­mus auf 600 qm zahlreiche Wer­ke: Kupferstiche, Zeichnun­gen, Skulp­tu­ren, groß­formatige, eigens für die­se Villa geschaffene Bil­der und Objekte bis hin zu von ihm entworfene Möb­elstücke. Sie alle machen aus dem Interieur ein Gesamtkunstwerk. Im Garten er­baute Fuchs die Brunnenanlage Nymphäum Omega, mit der er seine archi­tek­to­nischen Vorstellungen ver­wirklichte. Im Museum findet man Werke aus allen Epochen des Schaffens von Ernst Fuchs.
Geprägt durch Expressionismus und Jugendstil zeigen viele der Inhalte von Erns Fuchs' Werke einen Bezug zum Alten Testament und zur ero­ti­schen Mystik. Gesegnet mit einer ausge­spro­che­nen Zuneigung zur weiblichen Schön­heit und zur Erotik erschaffte der Meister zahlreiche Bilder und Skulpturen, deren ausgeprägte For­men viel Sinnlichkeit ausstrahlen. In den weiblichen Akten des sechzehnfachen Va­ters sind seine Ehefrauen und Gefährtinnen abgebildet. Seine am Anfang surrealistischen, später manieristischen Werke weisen nicht selten eine religiöse, mystische, as­tro­logische oder mythologische Symbolik auf. Nach eigenen Aussagen in seinem Buch "Architectura Caelestis" basieren zahlreiche seiner Motive auf visionäre Erfahrungen. Die Ernst-Fuchs-Villa dient heute neben seiner Funk­tion als Privatmuseum auch als Veranstaltungsort. Wer mehr als nur ei­nen Besuch möchte, kann für kleine Veran­stal­tun­gen, oder Cocktailparties oder sogar Hochzeiten das ganze Haus mieten, um hier, unter den auf­merk­sa­men Augen der Sammlungsverwalterin oder ab und zu auch mit Ernst Fuchs selbst eine Einladung zu geben.
Alles Wissenswerte für die Anreise und Orga­ni­sation steht schon auf der Webseite des Ernst-Fuchs-Zentrums.
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