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Flamenco! ein leidenschaftliches Lebensgefühl
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Flamenco Gitarrenschule. Bd.1, mit Audio-CD
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Flamenco: Son Del Sur
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Paco Peña
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Flamenco Guitar

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Flamenco de Solera Y Crianza
Flamenco de Solera
Y Crianza (Miguel Iven)

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Cante Flamenco en Vivo
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The very best of
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Sandra Carrasco
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MUSIK DER WELT - MEHR ALS NUR POPMUSIK
 
Flamenco
Flamenco ist ein Musik- und Tanzstil, der seine Ursprünge in Andalusien hat. Er gilt als tra­di­tio­nelle spanische Musik, geht jedoch auf Einflüsse unterschiedlicher Kulturen zurück. Flamenco, wie er heute bekannt ist, hat seinen Ursprung im 18. Jahrhundert, und basiert auf der anda­lu­si­schen Musik und dem andalusischen Tanz. Obwohl es Meinungs­ver­schie­den­hei­ten gibt, und obwohl Flamenco mit den spanischen Gitanos (Zigeunern/Rom) assoziiert wird, muss dies nicht auf seine ausschließliche Herkunft schließen lassen. Von allen Hypothesen ist die eines mau­ri­schen Ursprungs die verbreiteteste. Aber auch jüdische, lateinamerikanische, gitanische, afri­ka­ni­sche und nordspanische Einflüsse sind unzweifelhaft. Die musikalische Praxis des Flamenco be­steht aus Gesang (cante), Instrumentalspiel (toque), insbesondere dem Spiel der Gitarre (guitarra fla­men­ca) und Tanz (baile).
Der Flamenco wird in unzählige verschiedene palos (Stile oder Gattungen) eingeteilt. Diese un­ter­scheiden sich in Takt, Rhythmus und Stimmung. Bekannte Stile sind, nur um einige zu nennen, Soleares, Rumba flamenca, Bulerias, Fandangos de Huelva, Farrucas, Malagueñas und Sevillanas.
Einige Palos gelten als cante de ida y vuelta (ausgegangene und wieder zurückgekehrte Stile), weil sie von den spanischen Conquistadoren nach Südamerika gebracht wurden und verändert zurückkamen. Dazu gehören Guajiras, Colombianas, Milongas und Rumbas.
Die Rumba flamenca, beispielsweise, stand unter dem Einfluss der afrokubanischen Rumba. Nachdem sie im 19. Jahrhundert aus Kuba zurück nach Spanien gebracht wurde, wurde sie so verändert, dass man sie mit Gitarre, Händeklatschen und Kastagnetten spielen konnte.
Rumba flamenca (“ Aqua Marina“ / Paco Cepero)
Bulerías: die vielleicht flexibelste und in ihrer Komplexität schwierigste Form des Flamencos. Der Franzose Ricardo Baliardo (1921), Künstlername Maitas de Plata (Silberhändchen) wurde durch sein virtuoses Gitarrenspiel Ende der 1950er Jahre weltberühmt. Der Künstlername bedeutet „Silberhändchen“ , eine Hommage an seine Gitarrenkunst.
Buleria (Gespielt von Manitas de Plata)
Und noch eine Buleria, gespielt von Pepe Habichuela. Pepe Habichuela (1944) aus Granada (eigentlich José Antonio Carmona Carmona) ist ein spanischer Flamencogitarrist, der als einer der großen Flamencomeister und einer der besten zeitgenössischen Gitarristen Spaniens bezeichnet wird.
Buleria (Gespielt von Pepe Habichuela)
Die Königin des Flamencos, so wird die Soleá, (Plural: Soleares) oft genannte, ist ein Fla­men­co-Stil voller Melancholie. Höchstwahrscheinlich entstand die Soleà in der Nähe von Sevilla oder Cádiz in Andalusien. Soleà wird üblicherweise nur von einer Gitarre gespielt, bzw. begleitet.
Soleá gespielt von Paco Peña
Alegrias ist ein Flamenco-Stil, der zum cante chico (fröhlichen Gesang) gezählt wird. Die Ale­grías stammen aus Cádiz. Der Name ist spanisch und bedeutet "Freude". Der Tanz besteht aus schnellen und langsamen Teilen und geht häufig am Ende in eine Bulería de Cádiz über. Alegrias werden im Allgemeinen in einem schnellen Rhythmus gespielt. Die schnelleren Rhythmen dienen als Tanzbegleitung, die langsameren als Gesangsbegleitung.
Alegrias gespielt von Paco de Lucia
Fandango de Huelva: Die Stadt Huelva an der spanischen Küste zwischen Portugal und Cádiz wird sehr stark mit dem Fandango identifiziert. Es gibt 32 Arten von Fandango de Huelva, jede mit einem anderen Viertel der Stadt assoziiert.
Fandango de Huelva (Gesungen von Sandra Carrasco)
Der cante flamenco (Flamencogesang) ist eine der drei wichtigsten Komponenten des Fla­men­cos, neben dem toque (Gitarrenspiel) und dem baile (Tanz). Weil der Tanz im Mittelpunkt einer Flamenco-Darstellung steht, vermuten Uneingeweite, dass der Tanz der wichtigste Aspekt dieser Kunstform ist. Tätsächlich ist es aber der cante , der das Herz und die Seele des Flamencos ausmacht. Ein Flamenco.Sänger wird cantaor genannt.
Cante y baile flamenco (Tänzerin: Sandra Guerrero / Sängerin Flor de Cordoba)
Farruca ist ein Flamenco-Stil, der auch zum cante chico (fröhlichen Gesang) gezählt wird, und er wird ausschließlich von Männern getanzt. Der Stil soll im 19. Jahrhundert von einem Tänzer namens Faico erfunden worden sein. Anderen Quellen nach soll die Farruca in Galizien (Nord­spa­nien) seinen Ursprung haben.
Farruca gespielt von Paco de Peña
Obwohl es auch Farruca-Tänzerinnen gibt, die ausschließlich Farruca tanzen (wie Rafaela Val­ver­de, auch als La Tanguera bekannt), tanzen diese Frauen ausschließlich in Männerkleidung.
Die Taranta gehört zu den Flamencos des Osten Andalusiens. Der Stil entstand aus den Mo­ris­ken­liedern von Jaen und Almeria, die wie andere Arten regionaler Musik im Laufe der Zeit vom Flamenco beeinflußt wurden. Tarantas stammen traditionell aus Bergbaugegenden, besonders um Linares und La Union herum.
Tarantas gespielt vonVincente Amigo
José Sánchez Bernal erbte seinen Künstlernamen (Naranjito de Triana) vom Vater, der neben seinem Beruf als Polizist auch als Orangenpflücker arbeitete (Naranja = Orange). Bernal wurde geboren und lebte in Triana (Provinz Sevilla), wo er im Flamenco-Milieu lebte. Seinen ersten Auftritt erlebte er im Alter von acht Jahren im Nachbarort Coria del Río.
Naranjito de Triana und Paco Cepero - Tangos
Für einen Laien ist es anfangs schwierig eine Alegría von einer Bulería oder einem Fandango zu unterscheiden. Profis können bereits am Takt erkennen, um welche Art des Flamencos es sich handeln könnte. Nur um einige Beispiele zu nennen, werden Sevillanas, Verdiales, Jaberas und Rondeñas im Dreivierteltakt gespielt, aber jeweils mit wechselnden Akzenten auf der Gitarre.