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Toskana Nord: Florenz - Apennin - Apuanische Alpen. 50 Touren.
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Toscana Nord: Wanderkarten-Set in der Schutzhülle mit Radrouten. GPS-genau.
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Die göttliche Komödie: Illustriert von Gustave Doré
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Dante Alighieri: Dichter im Exil, Dichter der Welt
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Toskana: Brunnen, Burgen und Brunello. Oasen für die Sinne
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Das Toskana-Lesebuch: Impressionen und Rezepte aus dem Land von Kunst und Genuss
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REISEZIELE: LANDSCHAFTEN, ORTE, SEHENSWÜRDIGKEITEN, EVENTS

Fosdinovo (Toskana)

Fosdinovo (Fosdinòo im Dialekt der Lunigiana, einer historische Region im südlichen Teil Liguriens und im nördlichen Teil der Toskana) ist eine Gemeinde mit 4883 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der Provinz Massa-Carrara in der Region Toskana.
Apenninenblick

Seit prähistorischen Zeiten bewohnt hatte die Stadt ihr Goldenes Zeitalter zwischen dem vier­zehn­ten und dem achtzehnten Jahrhundert, als es die Hauptstadt eines unabhängigen Mark­graftum war und von dem bedeutendsten Zweig der Adelsfamilie Malaspina dello Spino Fiorito re­giert wurde.
Piazza Matteotti
Dies hat tiefe Spuren in der Architektur, der Kunst und der lokalen Kultur hinterlassen. Der Ort, der fast unversehrt durch die Turbulenzen des Mittelalters und des sechzehnten Jahrhunderts kam, erlebte eine lange Zeit des Wohlstands und bereicherte sich so sehr, dass es 1666 vom Heiligen Römischen Reich ermächtigt wurde, seine eigenen Münzen zu prägen.
Am Ende der napoleonischen Besetzung der Toskana im frühen 19. Jahrhundert wurde Fos­di­novo der Familie Malaspina weggenommen und vom Wiener Kongress (1814) unter die Herr­schaft des Herzogtums Massa gestellt und kurz darauf jener des Herzogtums Modena, das da­mals vom Adelsgeschlecht der Este regiert wurde. 1859 wurde die Stadt Teil des Königreichs Italien.
In den Gassen von Fosdinovo
Die Burg Malaspina, die aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts stammt, liegt zwischen den Apuanischen Alpen und der Tyrrhenischen Küste. Sie verschmilzt mit dem unter ihr lie­gen­den Sandgestein, sodass die ganze Struktur aus­sieht, als sei sie aus einem riesigen Stein­block gemeißelt. Das verleiht ihr den Eindruck einer unbezwingbaren Festung.
Burg Malaspina
Die Burg beherbergt ein Museum, das es dem Besucher ermöglicht, die Aspekte der Architektur und der Geschichte der Burg und der Familie Malaspina zu vertiefen. Von besonderem Interesse sind die Sammlungen von Münzen, die Töpferwaren, die Waffen und Werkzeuge des täglichen Gebrauchs sowie die gezeigten Folterwerkzeuge, aber vor allem das Zimmer mit Fresken des Malers Gaetano Bianchi, welches Dante Alighieri [] beherbergt ha­ben soll.
Die Burg ist heute ein Museum und ein Kulturzentrum, das sich der Produktion und Verbreitung zeitgenössischer Kunst widmet, eine Residenz für Künstler und Schrift­stel­ler. Die Burg beherbergt auch ein kleines, stilvolles und ge­müt­li­ches Bed & Breakfast.
Degno rifugio di Dante quel castello di Fosdinovo, su l'al­tura ventosa, con le sue torri rotonde, con i suoi spaldi in­va­si dall'erbe selvagge, con le sue gradinate, con i suoi an­dro­ni, con le sue corti di fosca pietra, con tutta quella sua ferrigna ossa­tura guer­resca che i secoli non hanno incurvata.
("Würdiger Rückzugsort für Dante, die auf einem windigen Hügel gelegene Burg von Fosdinovo, mit ihren runden Türmen, ihren von Wildpflanzen überwachsenen Erdwällen, ihren Freitreppen, ihren Höfen aus düsterem Stein, mit all ihren metallenen nackten Rüstungen, die von den Jahr­hun­derten nicht zerstört werden konnten.“)                                          [Gabriele D'Annunzio]
Unter Vermittlung des Dichters Dante Alighieri, der während seines Exils ein Gast der Familie Malaspina in dieser Burg gewohnt haben soll, wurde ein Friedensvertrag zwischen dem Mark­gra­fen Malaspina und dem Bischof Antonio von Luni abgeschlossen.
Ein Ort im Grünen

Fosdinovo ist aber nicht nur ein Ort für Besichtigungen! Man kann hier Urlaub machen.
Wandern in der Umgebung von Fosdinovo führt in eines der schönsten und authentischsten Ge­biete der Toskana. Wiesen und Waldwege erwarten den Wanderer im Apen­nin. Und hoch über dem Meer thronen die Apuanischen Alpen mit einzigartigen Hö­hen­we­gen. Kleine verwunschene Bergdörfchen sind Nahrung für die Seele.
Für Wanderreiten ist Fosdinovo ein nahezu idealer Ort. Weite Räume, herrliche Blicke aufs Meer, auf die Apuanischen Alpen und auf die Apenninen lassen unvergessliche Momente erleben.
Im Parco Avventura Fosdinovo kann man Abenteuer in allen Formen und Größenordnungen kennenlernen. Neben einem Mountainbike-Parcours und einer Mini-Quad-Strecke gibt es sieben Hindernisstrecken unter freiem Himmel mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, von "ganz leicht" für Kinder bis hin zu einem "Extrem-Parcours" für Erwachsene. Mit mehr als 50 ver­schie­denen Hindernissen und 200 m Rutschseilen ist der Abenteuerpark Fosdinovo der best­aus­ge­stat­te­te Abenteuerpark seiner Art in Italien.

Zahlreich sind die Schlösser und Burgen der Lunigiana. Unter vielen: der Castello della Ver­rucola, ein eindrucksvoller Festungsbau in Fivizzano, der Castello di Malgrate in Villa­franca Lunigiana, der Castello del Piagnaro in Pontremoli und der beeindruckende Cas­tel­lo Casti­glione del Terziere.