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Juliette Greco
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Ne Me Quitte Pas
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Jean Ferrat
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La nouvelle chanson francaise
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Les 50 Plus Belles Chansons De Barbara
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MUSIK DER WELT - MEHR ALS NUR POPMUSIK
 
  La Chanson Française
Mit „Chanson“ wird ein im französischen Kulturkreis verwurzeltes musikalisches Genre be­zeich­net. Das Wort an sich bedeutet zwar nur „Lied“ , aber gemeint ist ein Lied mit einem aus­sa­ge­kräf­tigen Text. Es ist die Textaussage, die ein „Chanson“ ausmacht. Die Texte handeln von Liebe, Weltschmerz, vom Alltag oder von den Schwierigkeiten des Lebens, auch von Politik. Ein Chan­son kann auch im Sprechgesang vorgetragen werden, wie zum Beispiel Alain Bashungs
La Nuit je mens“ .

Lucienne Boyer (1903 - 1983) war eine französische Sängerin. Sie errang ihre ersten Erfolge mit den Soldatenliedern „Madelon“ und „Le père la victoire“ . Eine Schallplattenaufnahme ihres Erfolgsliedes "Parlez-moi d’amour“ (Erzählen Sie mir von der Liebe) entstand 1930. Mit die­sem, bereits 1924 von Jean Lenoir geschriebenen Lied gewann sie den Grand Prix du Disque der Akademie Charles Cros.

Im Gegensatz zum Schlager, der meist einen sehr anspruchslosen Text hat, will ein Chanson eine Geschichte erzählen, seine Wörter gleichen nicht selten einem lyrischen Text. Und während der Schlager immer eine Instrumentalbegleitung braucht, kommt das Chanson auch mit einem einzigen Instrument aus. Interpreten wie Mireille Mathieu, Adamo und Dalida singen sowohl Schlager als auch Chansons und vermischen die beiden Genres. Das moderne Chanson ist vor allem eine französische Errungenschaft. Obwohl es auch in Deutschland eine Chanson-Tradition gibt, stand es dort immer im Schatten des Schlagers.

Les feuilles mortes“ , das 1945 von Joseph Kosma auf ein bekanntes Gedicht von Jacques Prévert komponiert wurde, entstand zunächst, um von Yves Montand in Marcel Carnés Film „Pforten der Nacht“ (“ Les Portes de la nuit“ , 1946) vorgetragen zu werden, entwickelte aber ein Eigenleben als Chanson. Yves Montand (1921 - 1991), geboren als Ivo Livi, war ein fran­zö­sischer Chansonnier und Schauspieler italienischer Herkunft.

Chansons im 20. Jahrhundert: In Frankreich assoziiert man den Begriff „Chanson“ oder "Chan­son Française“ typischerweise mit der Musik von Sängern wie Charles Trenet, Guy Béart, Jacques Brel, Jean Ferrat, Georges Brassens, Édith Piaf, Charles Aznavour, Barbara, Dalida, Serge Reggiani, Mireille Mathieu und Serge Gainsborough, nur um einige der klassischen Chan­sonniers zu nennen. Man kann das Chanson von der französischen „Popmusik“ un­ter­schei­den, weil es sich an den Rhythmen der französischen Sprache orientiert und nicht an jene der en­gli­schen Sprache. Darüber hinaus ist das Niveau der Texte höher.

Juliette Gréco (1927) wird als "Grande Dame de la Chanson“ bezeichnet und galt als Muse der französischen Existentialisten.

Barbara (Monique Andrée Serf) (1930 - 1997) "war eine große Dame, ihre Stimme wird uns fehlen", sagte Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac über sie; der Fernsehsender LCI nannte sie die „schönste Stimme Frankreichs“ und Kulturministerin Cathérine Trautmann be­kann­te – den Text einer ihrer Chansons variierend – "eine unserer schönsten Lie­bes­ge­schich­ten, das ist Barbara."

Die Entwicklung des modernen Chansons des 20. Jahrhundert wurde in den 1930er Jahren durch den Jazz beeinflusst. Charles Trenet, der bekannteste Chansonnier jener Zeit, wurde in manchen Chansons vom Jazz-Gitarristen Django Reinhard begleitet. Auch die Chansons von Tino Rossi und der in Paris lebenden amerikanischen Tänzerin und Sängerin Josephine Baker waren zeitweise vom Jazz geprägt. Keiner hat das Chanson aver so weiterentwickelt wie Edith Piaf in den 1940er Jahren und Juliette Greco ein Jahrzehnt später. In den 1940er Jahren nahm Piaf nicht nur Platten auf, sondern förderte auch die Karrieren der Neuentdeckungen Charles Aznavour, Gilbert Bécaud und Georges Moustaki.

Édith Piaf (1915 - 1963) war eine französische Sängerin, deren Interpretationen von Chansons und Balladen sie weltberühmt machten. Ihr Gesangsstil schien die Tragödien ihres Lebens wi­der­zuspiegeln. Zu ihren größten Erfolgen gehören „La vie en rose“ , „Milord“ und „Non, je ne regrette rien“ .

Jean Ferrat (1930 - 2010) war ein französischer Sänger und Komponist. Mitte der 1950er Jahre komponierte er zunächst Liebeslieder aber auch Lieder für die Sängerin Zizi Jeanmaire, die ihn entdeckte. Später entwickelte er sich zum engagierten Sänger. Seine Plattenaufnahmen beinhalten politische Lieder sowie Liebeslieder.

Charles Trenet (1913 - 2001) war ein französischer Sänger, Schauspieler, Komponist, Dichter und Maler. In den 1930er und 1940er Jahren entstanden Chansons wie „Douce France“ , „Que reste-t-il de nos amours?“ , „L'âme des poêtes“ und „La Mer“ . Einige Lieder wurden in Frank­reich wie auch in den USA und Deutschland von prominenten Sängern wie Juliette Gréco und Johnny Mathis neu interpretiert. Auch nach seinem Tod ist die Popularität seiner Lieder in Frankreich ungebrochen.

Jacques Brel (1929 - 1978) war ein belgischer Chansonnier und Schauspieler. Seine Lieder machten ihn zu einem der wichtigsten Repräsentanten des französischen Chansons. Er nimmt unter den Chansonniers, die ihre eigenen Lieder vortragen, eine herausragende Stellung ein. Die Themen seiner Chansons decken ein weites Spektrum von Liebesliedern bis zu scharfer Gesellschaftskritik ab. Zahlreiche andere Sänger interpretierten seine bekanntesten Chansons wie „Ne me quitte pas“ , „Amsterdam“ , „Le plat pays“ oder „Madeleine“ .

Charles Aznavour (1924) ist ein armenisch-französischer Chansonnier, Liedtexter, Komponist und Filmschauspieler. Daneben ist er armenischer Botschafter in der Schweiz und bei den Ve­reinten Nationen in Genf.

Zaz tauchte plötzlich wie aus dem Nichts auf. Sie spielte in Nachtklubs und auf der Straße. 2009 siegte sie überraschend beim Talentwettbewerb Réservoir Generation von France Bleu, der im Pariser Olympia ausgetragen wurde. Sie begeisterte schlagartig das Publikum. Ihr erstes selbst betiteltes Album aus dem Frühjahr 2010 schoss in null Komma nichts auf Platz eins in den fran­zö­si­schen Albumcharts. Bald sagte man von ihr, sie sei die neue Édith Piaf, von der sie auch Chansons singt wie „Dans ma rue“ .