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Literatur-Empfehlungen (Reisen)   
Sehnsuchtsorte
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Sehnsuchtsorte
Quer über alle Kontinente der Literatur finden sich Sehnsuchtsorte, in die Schriftsteller uns entführen. Sehnsuchtsorte für Frauen wie Die Stadt der Frauen, ein neues Reich für Amazonen, Sehnsuchtsorte für Männer wie Als Bar auf Puerto Rico, wo man nichts außer Rum, Bier und Hamburgern bestellen kann. Manche Orte stehen für die große Liebe oder großartigen Sex. Klöster, Bibliotheken und Bordelle sind ebenso zu finden wie Virginia Woolfs Zimmer für sich allein und Marcel Prousts Bett. Ob Avalon, Bullerbü oder Zauberberg, ob Kanon oder Kitsch, einige Orte kennt jeder, auch wenn man eigentlich nicht genau weiß, wofür sie stehen, andere sind völlig unbekannt, aber so einmalig und abenteuerlich, daß sie zum Verweilen einladen. / Amazon.de

 
Canarias
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Canarias
...ein wunderschönes dickes Bilder- und Lesebuch. Bilder und Texte, die verführerisch das klare Licht dieser Inseln wiedergeben, vom Leben auf den Inseln erzählen, vom Reisen, über historische Ereignisse berichten und Anekdoten von ungewöhnlichen Begegnungen erzählen, sei es die mit den Hunden, die alle schiefe Zähne hatten, oder den Wanderern, die die Caldera nur mit leichten Segeltuchschuhen und in Shorts durchqueren wollten..., und ganz nebenbei erfährt man viel über Kunst, Literatur, Theater, Feste, kann abgelegene Wege und Bars wiederfinden und das Buch, das kein Reiseführer sein will, zwischen den Zeilen natürlich auch als Reiseführer lesen! Einfach uneingeschänkt empfehlenswert! Alle Inseln werden viefältig und sehr persönlich vorgestellt... / Rezension von Amazon.de

 
Exzentriker auf Reisen um die Welt
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Ekzentriker auf Reisen um die Welt
Aus der großen Schar der Exzentriker des 18. und 19. Jahrhunderts hat John Keay sieben wenig bekannte Männer ausgewählt, die vom Zwang zum Reisen besessen waren. Porträtiert werden nicht aristokratische Dandys oder eroberungssüchtige Entdecker, sondern erstaunliche Einzelgänger.
Wer konnte dem Naturforscher widerstehen, der mit Königsschlangen gekämpft hatte, dem Wanderprediger, der splitternackt auf den Hindukusch stapfte, oder dem galligen Gouverneur, der seine amerikanische Kolonie verließ, um sich mit Affe, Papagei und geduldig leidender Familie auf eine Odyssee durch Europa zu begeben?
Befreit aus ihren staubigen Monographien, zeigt sich der erste Engländer, der Lhasa erreichte, als ein kauziges Genie, und sein Landsmann, der als erster Riad betrat, als das Beinahe-Opfer seiner Leidenschaft für Decknamen. Und bei dem "Entdecker der Darden" bestimmten so sehr Intrigen und bizarres Verhalten seine Untersuchungen, daß man an seinem Verstand zweifelte.

 
Exzentriker auf Reisen um die Welt
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Afrikanisches Fieber. Erfahrungen aus vierzig Jahren
Immer wieder zieht es den polnischen Journalisten Ryszard Kapuscinski nach Afrika, zu den Schauplätzen von Staatsgründungen, Putschen und Bürgerkriegen. Mehr als vierzig Jahre hat er den »Schwarzen Kontinent« bereist, seine Menschen erforscht und in seinen Reportagen beschrieben. Die Summe seiner Neugier, seiner Erfahrungen, seiner Faszination und seines ohnmächtigen Staunens über die gewaltigen Dimensionen Afrikas geben ein hautnahes Bild.

 
Von Hongkong mit dem Zug nach Irland
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Der Fahrplan ist die Speisekarte
Der Ire Paul Cullen, in Australien als Küchenchef arbeitend, war schon immer von der chinesischen Küche fasziniert und vom Reisefieber infiziert, so macht er sich, kaum waren die Grenzen von China nach Rußland geöffnet, 1993 mit seiner Frau Dorcas und den drei Töchtern Kerry, Aislinn und Calre auf die Reise per Bahn von Hongkong nach Irland entlang der alten Seidenstrasse. Er fährt quer durch China, Russland und Europa, ohne vorher zu wissen, ob die chinesisch-russische Grenze überhaupt per Zug zu überschreiten ist. Mit wie viel Humor, Verständnis, Gelassenheit, Offenheit und Neugierde meistern die fünf die zuweilen komplizierten, aber auch komischen und schönen Situationen! Freunde des guten Essens und Kochens kommt der Appetit bei der Beschreibung der verschiedensten chinesischen, russischen, ungarischen und Schweizer Köstlichkeiten, die Cullen in kleine Garstuben, Bäckereien und Restaurant ausfindig macht. Ein wunderbares Reisebuch, spannend wie ein Roman.

 
Cheap Hotels (preiswerte Hotels)
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Cheap Hotels
Vier Jahre lang reiste Daisann McLane als Redakteurin des Reiseteils der New York Times rund um den Globus und übernachtete in über 200 preiswerten Hotels von Berlin bis Bali. Jedes ihrer Zimmer hielt sie im Fotos fest, bevor sie abends die Laken zurückschlug. Unterwegs entdeckte sie, dass die Glückseligkeit des Reisenden oftmals im umgekehrten Verhältnis zur Hotelrechnung steigt. 'Cheap Hotels' ist die humorvolle Beschreibung eines Lebens unter haarsträubenden Tagesdecken, eine Anleitung zum Aufspüren preiswerter Hotels, in denen der Charakter eines Reiseziels lebendig wird
Was mir an dem Buch gefällt, ist nicht nur der Charme der meisten aufgelisteten Hotels, sondern auch die Art, wie die Autorin ihre Unterkünfte beschreibt. Es ist nicht nur eine langweilige Liste "billiger" Hotels, sondern eine Entdeckungsreise. Die Texte sind übrigens auch auf Deutsch.

 
Istanbul - Orh
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Istanbul
Das Buch "Istanbul. Erinnerungen an eine Stadt" von Orhan Pamukist ist mehr als ein autobiographischem Roman. Es ist eine Liebeserklärung an diese Stadt: Dabei skizziert Pamuk nicht nur die Metropole am Bosporus, sondern eröffnet dem Leser viel von der türkischen Mentalität und Geschichte und fängt den "Hüzün" ein, die türkische Variante der europäischen Melancholie, die Istanbul fest im Griff hat.
Pamuk lässt auch europäische Reisende, Künstler und Schriftsteller zu Wort kommen und vergleicht die Schilderungen untereinander auch mit seinen eigenen Empfindungen und Erinnerungen.
Ein Muss für jeden Türkei-Reisenden!

 
Mark Twain
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Bummel durch Europa
Vor über 100 Jahren unternahm Mark Twain, der Autor von "Tom Sawyer", eine Reise durch Europa, die ihn nach Deutschland, Frankreich, Italien und in die Schweiz führte. Eine Reise zu Fuß sollte es werden, doch schon nach einigen Kapiteln wird deutlich, dass Wandern als Fortbewegung eher die Ausnahme ist. Zum Glück, denn sonst wären dem heutigen Leser einige äußerst amüsante Schilderungen entgangen!
Leseprobe: "Neben meinem Zimmer war eine ewig kichernde, schnat­ternde, schwatzende Familie untergebracht, die immer ausgerechnet zwei Stunden nach mir zu Bett ging und zwei Stunden vor mir aufstand. Aber das ist in den deutschen Hotels so üblich."

Ein Buch zum immer wieder Lesen!

 
Tucholsky
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Ein Pyrenäenbuch
Kurt Tucholsky schildert die Landschaft mit ihren Menschen, Stierkämpfe und Klöster. Vor allem die Touristen, die anreisen, um sich in der "heiligen Quelle" reinwaschen zu lassen, beleuchtet Tucholsky sehr ironisch. Man kann dort schön nachlesen wie angebliche Heiligtümer zugunsten des Massentourismus vermarktet werden. Man lernt auch viel über die Mentalität der Basken in diesem Buch. Sehr empfehlenswert!
Leseprobe: "Luchon ist ein großer Badeort, besonders wenn niemand da ist. Wie schön und erholsam sind Bade­städte, die leer sind! Die Brust der Bade­göttin atmet nur leise, die Geschäfte sind zwar geöffnet, ja, ja ... aber die Kaufleute haben sich satt und müde geneppt und winken nur noch schlaff mit dem Finger, wenn ein Badegast vorüberwandelt".

 
Jakobsweg
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Das Ziel ist der Weg
Seit über 1000 Jahren gehen Menschen den Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Dieses Buch von Ulrich Hagenmeyer wird alle Jakobs-Pilger an ihre eigenen Erlebnisse auf dem Weg erinnern und alle diejenigen ermuntern, die sich noch nicht selbst auf den Pilgerweg machen konnten: Faszinierende Fotos, Berichte des Autors über seine Wegerfahrungen, spirituelle Texte und kulturgeschichtliche Informationen vereinen sich zu einem wunderschönen Text-Bild-Band. Dieser Bildband ist nicht nur etwas für Pilger oder solche, die es werden wollen, sondern für jeden, der ein Faible für gut gemachte, informative Bildbände mit professionellen Fotografien hat. / Amazon.de

Jakobsweg
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Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg
Für sechs Wochen wandert Hape Kerkeling, der dem deutschen Fernseh­publikum als Komiker und Entertainer vertraut geworden ist, auf dem Jakobsweg.
Er beginnt in Saint-Jean-Pied-de-Port in den Pyrenäen eine 900 km lange Fuß­wanderung quer durch Spanien nach Santiago di Compostella, dem berühmten Pilgerort.
Mal wird er von einem Peruanischen Schamanen begleitet, mal von einer auf­dring­lichen Dame aus Remscheidt mit ihrem Mann, mal sieht ihn eine hübsche Brasilianerin als potentiellen Verlobten. Er beschreibt seine Begegnungen mit viel Humor und mit zumehmender Gelassenheit. Man kann die Entwicklung seiner inneren Gefühls- und Gedankenwelt aufs Bildhafteste miterleben. Ein Buch, zum in einem Zug lesen.

 
Das Lied von Bernadette
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Das Lied von Bernadette
Es gibt in diesem wundervollen Buch von Franz Werfel eine bewegende Passage - es ist nicht die einzige -, die eine starke Emotion bei mir auslöste. Es ist die Stelle, an der die eingeschüchterte Bernadette vor dem strengen, skep­tischen Pfarrer Peyramale die Worte aussprach, mit denen sich ihr die "Dame" im Py­renäen-Dialekt zu erkennen gegeben hatte: "Qué soy éra Immaculada Councepciou (ich bin die Unbefleckte Empfängnis)". Diese Worte trafen den Pfarrer Peyramale wie ein Keulenhieb. Sie machten ihn fassungslos. Nie, dachte er, hätte sich das Mädchen diese Worte selbst ausdenken können, sie, die noch nicht einmal lesen konnte. Ein einziger kurzer Satz, von dessen Tragweite sich Bernadette in keiner Weise bewusst war, hatte den Widerstand des Pfarrers gebrochen. Auf einen Schlag war aus dem hartnäckigen Zweifler ein glühender Verteidiger der Visionen von Lourdes geworden.
 
Grenzgehen
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Grenzgehen
Tagebuch einer Wanderung entlang der österreichischen Staatsgrenze zu Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien.
Den zeitgeschichtlichen Umbruch nach dem Wegfall des Eisernen Vorhangs dokumentierte der Passauer Rudolf Klaffenböck aus der SIcht eines "Spuren­sammlers" mit fotografischem Blick.

Leseprobe: "Neonlicht bescheint zwanzig karierte Wachstischdecken und die bis zur Decke gefliesten Wände. Trotz Coca-Cola-Werbung herrscht hier eine Stimmung aus vergangenen Zeiten. Im Wartesaal nebenan schauen alle Reisenden in eine Richtung: zum Fernseher. Der Zug nach Prag, so wird über Lautsprecher gemeldet, habe zehn Minuten Verspätung."

 
Paul Theroux
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An den Gestaden des Mittelmeeres
Paul Theroux
gehört seit "Der alte Patagonien-Express" zu den großen Reise­schrift­stellern der Gegenwart. In diesem Buch geht es um zwei Reisen durch den eu­ropäischen und den nordafrikanischen Raum. Gleich am Anfang des Buches eröffnet Theroux dem Leser, was er von Touristen hält. Er findet, dass ihr Verhalten jenem der Affen ähnelt. In der Tat hält Theroux Touristen für eine weltweite Plage und versucht alles, um das Mittelmeer möglichst in tristen, verregneten Wintertagen fern aller Touristen zu besuchen.
Obwohl Theroux sehr kritisch ist - er schimpft über den spanischen Stierkampf, findet die Franzosen "eingebildet" und hält die Griechen für einen "Sozialfall der EU"- versteht er es, die Geschichte seiner Begegnung mit Humor, genauer Beobachtung und starken Gefühlen so anzureichern, dass es ein Vergnügen ist, es zu lesen. Seine Methode, die Eigenarten eines Landes durch Gespräche innerhalb seiner Transportmittel nachzuspüren, ist originell, seine Fähigkeit kurz und treffend auch komplizierte Zusammenhänge darzustellen beachtlich.
 
Paul Theroux
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Der alte Patagonien-Express
Paul Theroux schrieb zunächst Kurzgeschichten, Zeitungsartikel und Romane. Später fand er einen unverkennbar eigenen Stil als Reiseschriftsteller. Vor allem seine Werke über Argentinien, China und die Südsee sind voller Provokation und in ihrer Bissigkeit und Harschheit unübertroffen. Sein bevorzugtes Verkehrsmittel für seine Reisen war die Eisenbahn.
Monatelang reist Paul Theroux aus dem verschneiten Boston südwärts bis zur Endstation Esquel im Hochland Argentiniens. Sein Weg führt ihn durch die USA und Mexiko, er setzt über den Panamakanal, spricht mit Straßenkindern in Kolumbien, teilt sich ein Hotelzimmer mit Ratten in Ecuador, wird höhenkrank in Peru, verletzt sich in Bolivien und liest nächtens in Buenos Aires dem greisen, blinden Jorge Luis Borges Gedichte vor.
Das Buch ist zwar kein allumfassender Reiseführer, aber trotzdem gelingt es Theroux immer wieder, mit seinen Schilderungen der Begegnungen mit Mit­reisenden, kleinen Details und viel entlarvendem Humor dem Leser die Länder näherzubringen.
 
Bruce Chatwin
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In Patagonien
Bruce Chatwin, 1940 in Sheffield geboren, arbeitete als Journalist bei der "Sunday Times", dann als Leiter der Abteilung für Impressionismus bei Sotheby's. Ausgedehnte Reisen seit 1962 führten ihn nach Afghanistan, in die Sowjetunion, nach Osteuropa, Westafrika, Lateinamerika, Australien. Neben Reisebüchern, hat Chatwin Romane und Essays geschrieben. Bruce Chatwin starb 1989 in Nizza.
Patagonien - das malerisch schöne Land am Ende der Welt, das seit Angang des 20. Jahrhunderts politisch zwischen Chile und Argentinien aufgeteilt ist.
Bruce Chatwin hat auf einer langen Reise dieses wilde Land erkundet. Seine Neugier und seine behutsame Art, auf die Einheimischen wie auf die Einge­wan­derten zuzugehen oder den Schicksalen Verschollener nachzuforschen, waren der Schlüssel zu den abenteuerlichsten Entdeckungen.
Ein Erfahrungsbericht und gleichzeitig eine kleine (Kultur-)Geschichte Patagoniens - kurz: ein Blick in ein fernes Land / Amazon.de
 
Bruce Chatwin
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Traumpfade
Bruce Chatwins Roman ist größtenteils autobiografisch und beschreibt die Reise des Protagonisten durch Australien. Während dieser Reise lernt er den russischen Einwanderer Arkady Wolschok kennen. Aus dieser Begegnung entsteht eine enge Freundschaft. Wolschok, der als Aussteiger den Zielen der zivilisierten Gesell­schaft entsagt hat, kämpft gegen das Verdrängen und das Aussterben der Kultur der australischer Urbevölkerung, den Aborigines. Zentrales Thema sind die so­ge­nannten "Songlines" der Aborigines, einer unsichtbaren, mythischen Landkarte Australiens, die per Gesang von Generation zu Generation weitergetragen wird, und Grundlage der Wanderungen ("Walkabouts") der Urbevölkerung sind. Diese Landkarte wird von der Zivilisation durch Baumaßnahmen verändert, so dass die kulturellen Wurzeln der Urbevölkerung zerstört werden und verloren gehen.
Traumpfade ist der bekannteste Roman des Briten Chatwin und gilt in vielerlei Hinsicht als meisterhafte Reiselektüre für Australien.
 
Bill Bryson
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Picknick mit Bären
Ich muss es gestehen: Bill Bryson, einer der populärsten Sachbuchautoren der Gegenwart, ist mein bevorzugter Reiseschriftsteller. Mir gefällt vor allem der äußerst humorvolle Tonfall seiner Bücher. Er beschreibt mit Witz geschichtliche Ereignisse, selbsterlebte Anekdoten und kleine Abenteuer, die seine Bücher schnell in fesselnde Romane verwandeln.
Bill Bryson will es seinen gehfaulen Landsleuten zeigen: Gemeinsam mit seinem Freund Katz, der aufgrund gewaltiger Leibesfülle und einer festverwurzelten Leidenschaft für Schokoriegel nicht gerade die besten Voraussetzungen dafür mitbringt, will er den längsten Fußweg der Welt, den "Appalachian Trail", bezwingen. Eine abenteuerliche Reise quer durch zwölf Bundesstaaten der USA beginnt...
 
Bill Bryson
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Frühstück mit Kängurus
Ich wiederhole es: Bill Bryson ist mein bevorzugter Reiseschriftsteller. Ich liebe den äußerst humorvollen Tonfall seiner Bücher. Er beschreibt mit Witz geschichtliche Ereignisse, selbsterlebte Anekdoten und kleine Abenteuer, die seine Bücher schnell in fesselnde Romane verwandeln.
Was ist das für ein Land, in dem sich fliegende Füchse tummeln und Schweinefußnasenbeutler einst ihr Unwesen trieben? In seinem ebenso amüsanten wie informativen Streifzug durch ein unbekanntes Australien erzählt Bill Bryson von den historischen Hintergründen der Entdeckung dieses faszinierenden Kontinents - und hält den Leser mit seinem scharfen Blick für alles Skurrile und Ungewöhnliche in Atem. Dieses Buch macht Lust auf Australien.

 
Bill Bryson
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Reif für die Insel
Und noch ein Kabinettstück von Bill Bryson.
"Es ist keine touristische Englandbeschreibung, die einem Geschichte und Sehenswuerigkeiten beibringen moechte. Nein, es ist eine persoenliche Beschreibung, etwas, dass man eben nicht in einem Baedecker findet. Bryson erklaert seine Liebe zum diesem Land, dass neben vielem Schoenen eben auch viele haessliche Ecken und raue Kanten hat, bevor er in sein Ursprungsland, die USA zurueckkehrt. Nicht umsonst wird das Buch in England quasi als Heiligtum gehandelt; Englaender, wie hier lebende Auslaender finden sich darin wieder. Ich persoenlich habe viele Situationen wiedererkannt, auch wenn ich 10 Jahre nachdem Bryson das Land verlies, hier lebe.
Nachdem ich einige eher negative Beurteilungen der Deutschen Version des Buches gelesen habe, frage ich mich, ab der Witz und die 'englishness' der Schreibweise vielleicht in der deutschen Uebersetzung nicht so verstaendlich sind?" / Amazon.de
 
Pierre Loti
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Im Zeichen der Sahara (Au Maroc)
Als "Historiograph" begleitete Pierre Loti eine Abordnung französischer Reprä­sentanten auf der Reise nach Marokko im Jahr 1889. Entstanden ist dabei eine begeisterte Liebeserklärung an das von der Zivilisation noch fast unberührte Land. Die arabische Kultur des "ursprünglichen" Marokko scheint direkt aus Tausendundeiner Nacht entschlüpft zu sein.Wer das Tor zur faszinierenden Welt der Sultane, Dudelsackbläser und Maultiertreiber, der Goldschleier und Couscous-Pyramiden heute wieder aufstoßen will, dem bietet das Buch die Gelegenheit dazu.
Pierre Loti, 1850-1923, ist in die Literaturgeschichte eingegangen als Haupt­vertreter des Exotismus in Frankreich. 1892 wurde er als jüngstes Mitglied in die Académie Française aufgenommen. Seine intensiven Schilderungen in einer überaus poetischen Sprache lassen seine Reiseberichte auch heute noch zu einem Genuss werden.

 
Gorillas im Nebel
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Gorillas im Nebel
Mit ihrem bekannten Buch (engl. Originaltitel: Gorillas in the Mist) dokumentiert die Zoologin und Verhaltensforscherin Dian Fossey 17 Jahre ihres Lebens, die sie bei den Berggorillas in Ruanda verbracht hat. Wie niemand zuvor hat sie sich mit den Berggorillas angefreundet und detailliert Leben und Kampf der Sippen dokumentiert. Sie beschreibt aber auch in erschreckender Weise, wie sie einen immer größeren Teil ihrer Zeit zum Schutz der Gorillas verwenden musste, insbesondere bei der Verfolgung von Wilderern, dem Zerstören von Fallen und den Kampf mit den Behörden zur Erhaltung des Naturparks. Diesen Kampf hat Fossey zuletzt mit ihrem Leben bezahlt, eines Morgens wurde sie in ihrem Lager durch eine Machete erschlagen aufgefunden.
Dian Fossey hat Wunderbares geleistet, ohne sie wären die Berggorillas heute wahrscheinlich ausgerottet. Das Buch stimmt nachdenklich und etwas traurig, wenn man merkt, wieviel Kampf notwendig ist, um heutzutage ein einzigartiges Stück Natur zu erhalten.

 
Joseph Conrad
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Herz der Finsternis
Joseph Conrad schildert in dieser weitgehend autobiografischen Erzählung mit einfühlsamer Beobachtungsgabe eine strapaziöse und gefährliche Reise ins Innerste des schwarzen Kontinents, in den Kongo, in das "Herz der Finsternis".
Der Flussdampferkapitän Marlow reist im Auftrag einer belgischen Handels­ge­sellschaft tief in den Kongo. Er erlebt Wirrnisse, Sinnlosigkeit und eine unvor­stellbare Ausbeutung der (schwarzen) Bevölkerung. Die Reise entwickelt sich immer mehr zur Reise in sein eigenes unbewusstes Inneres. Marlow trifft auf den bskrupellosen Elfenbein-Agenten Kurtz. Kurtz hat auf seinem Handelsposten eine machtvolle Position etabliert.
Die charismatische Aura, die sich um Kurtz gelegt hat, fasziniert Marlow, verblasst aber in zunehmenden Maße, je mehr er dessen Machtgier, Skrupellosigkeit, kranken Ehrgeiz, Menschenverachtung und Brutalität durchschaut.

 
Fliegen ohne Flügel
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Fliegen ohne Flügel
Ausgangspunkt dieses Buches von Tiziano Terzani - der italienische und der en­glisch Titel, "Un indovino mi disse", bzw. "A fortune teller told me", sind für den Inhalt aufschlussreicher - war die Begegnung mit einem alten Wahrsager in Hong Kong. Als ihm dieser einen Flugzeugabsturz voraussagt, beschließt Terzani, der bis dahin fest davon überzeugt war, nicht abergläubisch zu sein, seinem Rat zu folgen und ab dem 1. Januar 1993 in kein Flugzeug mehr einzusteigen. So be­ginnt für ihn ein Jahr neuartiger Begegnung mit Asien. Mit klappernden Bussen, Autos, Fähren, Eisenbahnen und anderen nicht fliegenden Verkehrsmitteln reist er durch Südostasien und sogar - über China, die Mongolei und Sibirien – zurück nach Europa. Es wird eine Entdeckung der Langsamkeit, ein In-sich-hinein-gehen, ein Weg, um die traditionbehafteten asiatischen Kulturen besser zu verstehen und sie mit dem "modernen" stark vom Westen beeinflussten Asien zu ver­gleichen.
Ein fantastisches Buch, das nicht nur eine wundervolle Erzählung ist, sondern auch unsere Kenntnisse über Völkerkunde und Geografie erweitert.
 
Aitmatow
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Kindheit in Kirgisien
Tschingis Aitmatows (geboren 1928) wurde mit seiner Novelle "Dshamilja" weltberühmt. Sie ist eine der berühmtesten und vielleicht sogar schönsten Liebesgeschichten der Literatur.
In Kindheit in Kirgisien beschreibt Aitmatow sein Land, seine Kindheit, seine Jugend. Das Buch ist für alle, die sich für andere Länder und Kulturen inte­res­sieren und an einer farbigen, bilderreichen Sprache erfreuen wollen, ein aus­ge­zeichneter Lesestoff. Der Autor geht sehr behutsam, geradezu liebevoll mit seinen Erinnerungen um. Obwohl diese Zeit auch von Armut und Gewalt geprägt war, von Entbehrungen, von den politischen Verhältnissen der stalinistischen Ära und der Tragödie des zweiten Weltkrieges. Sein Vater Torekul und sein Onkel Ryskulbek wurden verschleppt und im Konzentrationslager ermordet. Es ist Dank der Zusammenhalt der Sippe, dass er überlebt und ein verständnisvoller Mensch wird.

 
Magellan
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Magellan - Der Mann und seine Tat.
Die Begeisterung, die Stefan Zweig für den größten Entdecker an der Schwelle der Neuzeit empfand, den Portugiesen Fernao de Magelhaes, "Magellan, wie die Geschichte ihn nennt", wirkt unverändert fort. Magellans Mut, gegen die scheinbar unverrückbare Grundüberzeugung seiner Zeit, gegen das Dogma des ptolemäischen Weltbildes aufzustehen und es durch die wagemutige Tat, die erste Weltumsegelung der Geschichte, zu widerlegen, forderte Stefan Zweig wiederum zu einer biographie romancée heraus: es ging ihm auch hier darum, die Tat dieses außerordentlich kühnen Menschen aus seiner Persönlichkeit und seinem Charakter heraus zu verstehen und verständlich zu machen. Er selbst war überrascht, wie sehr in diesem Leben Traum und Wirklichkeit verschwistert waren, "denn ich hatte ununterbrochen das merkwürdige Gefühl, etwas Erfundenes zu erzählen, einen der großen Wunschträume, eines der heiligen Märchen der Menschheit" / Amazon.de
 
Christus kam nur bis Eboli
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Christus kam nur bis Eboli
1935 wurde Carlo Levi wegen seines Protestes gegen den Abessinienkrieg von den Faschisten in ein kleines Dorf in der Basilicata (damals Lukanien) verbannt. In Gagliano (im Buch wird es Aliano genannt) empfand sich Levi zunächst als Fremdkörper, konnte aber peu a peu das Vertrauen und die Sympathie der Bauern gewinnen.
Der Titel nimmt Bezug auf die Rückständigkeit und Gottverlassenheit der Bergwelt Lukaniens. In der Region waren zur Zeit von Levis Exil noch uralte Sitten und magische Praktiken aus heidnischen Zeiten erhalten geblieben.
Dieses "Tagebuch" Levis schildert auf eindringliche Art das Elend, die Armut und den Überlebenskampf der Bevölkerung Lukaniens aber auch das grundsätzliche Misstrauen der dortigen Menschen gegenüber jeglicher Autorität. Es ist eine
bewegende, fast nostalgische Schilderungen des Lebens im italienischen "Mezzogiorno".

 
Bilder aus Schottland
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Bilder aus Schottland
Als Amateurfotograf bin ich immer neidisch auf solche erstaunlichen Bücher, wie dieses von Karl Johaentges. Es ist aber immer wieder eine große Inspiration für mich. Diese Buch über Scottland hält in Bildern und Text die Atmosphäre dieses wuderschönen Landes fest, dass man meinen könnte, man ist mit auf der Reise.
Es sind vor allem Bilder von Menschen, die das Buch charakterisieren, aber die Landschaftsbilder sind nicht minder schön. Die Tatsache, dass Jackie Blackwood, Johaentges Partnerin, aus dem Lande stammt und die Texte geschrieben hat, macht das buch echter, realistischer.
"Bilder aus Scottland" ist ein außergewöhnliches Buch.

 
Chinas heilige Berge
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Chinas heilige Berge
Wieder ein Meisterwerk des Fotografen Karl Johaentges.
Steile Treppen, die direkt in den Himmel zu führen scheinen; abenteuerlich schmale Steige über dem Abgrund; Klöster in Schwindel erregender Höhe - Chinas heilige Berge sind voller spektakulärer Ansichten, von geradezu pittoresken Ensembles bis hin zu Szenerien von unerreichter Dramatik. Die spirituelle Entwicklung sowohl des Daoismus als auch des Buddhismus war in China untrennbar mit den Bergen verbunden. Hierher zogen sich Mönche und Einsiedler zur Meditation und zum Leben in der Einsamkeit zurück, von hier kamen aber auch weitreichende Impulse. So liegt auf dem Song Shan das berühmte Shaolin-Kloster, in dem die Kampfkunst des Kung Fu entstand. Und der Tai Shan, den man über eine Treppe mit 6600 Steinstufen erklimmt, wurde in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Mit den 10 heiligen Bergen dieses Bandes präsentiert sich in eindrucksvollen Bildern und kenntnisreichen Texten eine weithin unbekannte Seite Chinas. / Amazon.de

 
American Trails
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American Trais, Routen durch die USA
Wer hat niemals vom Wilden Westen geträumt? "Big skies", Indianer, Landschaften, die ins Unendliche Wachsen? Wer hat den Film "Easy rider" nicht geliebt? Diese Gefühl von Freiheit nicht erträumt. In diesem Fotobuch ist es, als würde man in diese Welt eintauchen.
Bisonherden, Indianer, Planwagentrecks auf dem Weg nach Westen.
In keinem anderen Land erzählen die Verkehrswege so viel über die Entwicklung und Stimmungslage einer Nation wie in den USA.
Dieses Buch mit hervorragennden Fotos von Karl Johaentges spannt einen Bogen von den Spuren der Planwagen bis zu modernen Truckstops und transkontinentalen Wanderwegen.

 
Bilder aus Neuseeland
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Bilder aus Neuseeland
Wieder ein Fotobuch von Karl Johaentges. Diesmal in ein Land, das als ein Ideales Reiseland gilt. Mit den Bildern und Reiseschilderungen möchten wir Sie von der breiten Spur der Reiseführer weglocken. Denn das selbstentdeckte Neuseeland abseits der Hauptstraßen ist immer noch das schönste. Manchmal geht es auch auf Trampelpfade, im übertragenen wie im wörtlichen Sinn. Begleiten Sie uns auf unseren Wanderungen durch Regenwälder, über Strände und durch Lavawüsten dieses Naturparadieses. / Amazon.de
 
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